Wenn ich auf die letzten Wochen zurückschaue, dann ploppen sofort einige Situationen in meinem Kopf auf, in denen ich mitten in intensiven Gefühlen saß. Wut. Angst. Überforderung. Hilflosigkeit.
Ich finde, das ist immer das Kostbarste: dass ich das, worüber ich spreche, immer wieder selbst erlebe. Wir sind einfach so gefühlvolle Wesen und werden als Menschen immer die gesamte Gefühlspalette fühlen.
Die Frage ist nur: Wann wird ein Gefühl so stark für Dich, dass es überwältigend ist? Dass es Dich sozusagen in die Knie zwingt und überrollt?
Oft glauben wir ja, das Gefühl selbst sei das Problem. In dieser Podcastfolge möchte ich mit Dir darüber sprechen, warum Gefühle erst dann überwältigend für uns werden, wenn unser Nervensystem sie als Gefahr erlebt.
Und das hat ganz viel mit unseren Prägungen und Erfahrungen zu tun. Die Frage ist nicht, ob Wut, Angst, Traurigkeit etc. da sein dürfen. Die Frage ist, wie wir ihnen begegnen.
Wir dürfen unser ganzes Leben lernen, mit unseren Gefühlen zu sein, anstatt gegen sie anzukämpfen. Besonders mit den überwältigenden Gefühlen.