Immer wieder erreicht mich diese Frage von Euch: Was ist, wenn ich mir tiefe Veränderung wünsche, wenn ich in einen Prozess gehe, als Frau, als Mutter, wenn ich mich weiterentwickle, aber mein Partner nicht?
Was macht das mit unserer Beziehung? Was macht das mit meinem Blick auf meinen Partner? Was macht das mit den Kindern, wenn wir so ganz anders die Kinder begleiten? Kann ich überhaupt losgehen, wenn mein Partner nicht losgeht?
In dieser Folge spreche ich über genau diesen Zweifel, der so viele Mütter begleitet. Über den Wunsch nach Veränderung – und das Gefühl, vielleicht „nicht zu können“, weil der Partner nicht mitzieht.
Ich spreche darüber, was passiert, wenn wir anfangen zu warten, zu hoffen, zu überzeugen – und wie dadurch Druck und Frust in der Partnerschaft entstehen können. Und gleichzeitig darüber, wie kraftvoll es ist, wieder in die eigene Selbstverantwortung zu kommen, anstatt darauf zu warten, dass sich im Außen etwas verändert.
Denn Dein innerer Prozess gehört Dir. Und er ist nicht abhängig davon, ob Dein Partner diesen Weg mitgeht.
Wir schauen gemeinsam darauf, was uns trotzdem häufig zurückhält, obwohl wir uns eigentlich Veränderung wünschen. Denn ganz häufig sind da Ängste – vor Veränderung, vor Distanz, vor den Konsequenzen, die Dein Prozess mit sich bringen könnte.
Außerdem geht es um die Frage: Was bedeutet es für Kinder, wenn Eltern unterschiedlich begleiten? Ich nehme Dir hier eine ganz wichtige Sorge und zeige Dir, warum Du für Dein Kind so einen großen Unterschied machen kannst – auch dann, wenn ihr als Eltern nicht am gleichen Punkt steht.